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„Das waren nur ein paar Tage, erzähle mir nicht, du hättest vergessen, wie es ist, ...

... Stimmen zu hören.“


aus: Matt Ruff

Ich und die anderen

Seite: 555

1-Satz-Literaturclub 1SLC Judith Niederberger Lakritza Matt Ruff Ich und die anderen

Foto: Lakritza mithilfe von Midjourney


Quintessenz der Diskussion

Erstellt von Lakritza, Judith Niederberger; Foto: Thomas Wolter, Pixabay


#Stimmen gibt es unzählige: Die Stimmen der Politik, der Medien, der Freunde, der Familie ... Ihre Stimmen sprechen zu uns, weil sie uns auf etwas #einstimmen wollen. #Stimmen denn die Stimmen? –


Nicht jede Stimme ist echt. Heute schon gar nicht. Gewisse Stimmen bilden wir uns auch ein. Menschen #hören zum Teil Stimmen, die gar nicht existieren. Oder sie hören Stimmen, die sie gar nicht hören sollten. Das amüsante Beispiel hierzu ist #MelGibson in #WhatWomenWant. In der Realität würden wir nicht wollen, dass man unsere #Gedanken als Stimmen hört. Unseren #inneren #Monolog wollen wir für uns behalten. –


Unsere innere Stimme: im #Dialog mit uns selber ist sie eine der wichtigsten Stimmen überhaupt, auf die wir hören sollten. –


Ein komplexes Stimmengewirr, das Ganze? Ja, in der Tat. Doch noch anspruchsvoller als der Umang mit diesen vielen Stimmen wäre es: keine Stimme mehr zu hören. Der komplette #Hörsturz, der Verlust der Hörfähigkeit, die absolute #Stille ... nicht auszuhalten, eine solche Stimm-ung!




 




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