„Der Lhama würde ihm nicht helfen, aber als gewissenhafter Chela würde er mit Entzücken sicher ...

... für zwei betteln.


aus: Rudyard Kipling

Kim

S. 77

1-Satz-Literaturclub Clubhouse Lakritza Judith Niederberger Rudyard Kipling Kim

Foto: Honey Kochphon Onshawee #Pixabay


Quintessenz der Diskussion


#Betteln (engl. to beg). – Im westlichen Kontext verbinden wir das Wort mit #Elend und Aus-dem-sozialen- Gefüge-Gefallenseins. Im #Buddhismus wird damit ein #Ritual der #Mönche benannt, welches in berührender Weise gegenseitige #Achtsamkeit und das #SichUmEinanderKümmern vorlebt. Der #Chela (Schüler) klopft an Türen, lernt den #nichtspirituellen Alltag mit all seinen #Herausforderungen kennen, bietet #Hilfe an und erhält dafür eine Schüssel #Reis. Dieses #Geben ist für beide Seiten eine #Ehre und ein #BeschenktWerden. Ein junger Mönch muss diese #Beseligung (Entzückung, engl. delight) #alleine, ohne Zutun seines #Lhama, kennen-lernen.

Ein wertvolles Geschenk für uns, dieser Satz, zum heutigen #WelttagDesBuches, an dem man sich entweder #Bücher oder #Rosen schenkt.


#RudyardKipling

#Kim


#Sozialarbeit #Vereinsamung #Kulturclash #gegenseitigesInteresse #Kreislauf

Tagespoesie von Salondichter Tom Hohlfeld


Danke den #clubhouse Co-Moderatorinnen Riccarda Mecklenburg und Jeannette Häsler-Daffré

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