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„Hier oben ist man dem Himmel näher.“

aus: Carmen Rohrbach

Botschaften im Sand: Reise zu den rätselhaften Nazca-Linien in Peru

Seite: 104

Foto: Riccarda Mecklenburg hat in der Ausstellung über Caspar David Friedrich «Den Wanderer» fotografiert 


Quintessenz der Diskussion


Hier oben

Wie schön ist dieser Satz, den wir heute im 1-Satz Literaturclub geschenkt bekommen: «Hier oben ist man dem Himmel näher». Und sofort spinnt sich die Frage, was ist gemeint mit «hier oben»?


Könnte es die Aussicht sein nach einer Bergbesteigung mit der absoluten Stille, die uns umgibt? Monumentale Landschaftsbilder von Caspar David Friedrich entstehen vor unserem Auge.


Oder könnte es der hochgotische Kölner Dom sein, in dessen höchster Spitze wir herumkraxeln und lernen, dass der Dom, seit er gebaut wurde, eine Dauerbaustelle ist. Das sind glatt 776 Jahre!


Oder ist es der Dom in Münster? Der sogar noch eine Himmelsleiter hat?


Oder sind es die Deckenmalereien in den Kirchen, die das vermaledeite irdische Leben ausblenden und den Himmel als die Erlösung und das Paradies den Frommen versprechen?


Ach, es könnte auch einfach nur ein Baum sein, auf den wir uns als Kinder flüchten und den Himmel verträumt betrachten.


Oder wir bleiben gleich auf der Wiese liegen und schauen in den Himmel, wo die Freiheit so grenzenlos ist.


Das ist der Volltreffen! Es geht tatsächlich um die Erde – um das Wunder der Nazca-Linien in Peru.





 

Danke Jeannette Häsler Daffré für die Co-Moderation auf #clubhouse




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