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„Was tun denn Sie für die Schönheit?“

aus: Manfred Kyber

Das Manfred Kyber Buch

Seite: 323

1-Satz-Literaturclub 1SLC Judith Niederberger Lakritza Manfred Kyber Das Manfred Kyber Buch

Foto: Lukasz Rawa, Unsplash


Quintessenz der Diskussion

Erstellt von Lakritza, Judith Niederberger


Haben wir hier eine #SmallTalk-Party-Floskel? Will uns jemand schmeicheln, wenn ja, aus welchem Grund? Oder bahnt sich da ein Beauty-Produkte-#Verkaufsgespräch an? –


#Schönheit ist nichts Absolutes. Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Und ändert sich gleichzeitig von Epoche zu Epoche. Heute sind wir mehr denn je auf der ständigen Suche nach dem #perfekten Bild unseres Selbst. Dieses will – muss! – gepostet werden. Und immer gibt es andere, die noch schöner sind.


Was sind wir doch ungesund selbstkritisch uns selber gegenüber!


Da loben wir uns den schlüpfrigen Frosch in der Geschichte, der mit bescheidenem #Selbstbewusstsein sagt: «Ich bin schön an sich.» Und sich noch schöner findet, wenn er singt.


Die im Gespräch mit dem Frosch stehende #Rose – Inbegriff der stolzen Schönheit schlechthin – beeindruckt uns gar noch mehr: Denn sie weist uns auf die Schönheit der Kartoffel hin.


Wir definieren also «Schönheit» neu und realisieren: Schönheit liegt auch im Auge unseres #Betrachtens. Es liegt an uns, Schönheit zu erkennen, auch dort, wo wir sie vielleicht im ersten Moment nicht erwarten.


Wenn wir die Schönheit des Augenblicks, die Schönheit des Seins geniessen – tun wir auch für unsere Schönheit etwas Gutes.





 

Danke Riccarda Mecklenburg und Andreas Hoffmann für die Co-Moderation auf #LinkedInAudio




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