„Das rückt die Kräfteverhältnisse zurecht.“
- 1-Satz-Literaturclub

- 14. Juni
- 1 Min. Lesezeit
aus: Brad Gilbert:
Winning Ugly – Mentale Kriegsführung im Tennis
S. 55

Grafik: Lakritza mithilfe von Midjourney und ChatGPT
Quintessenz der Diskussion
#David gegen #Goliath – eine Steinschleuder und ein kleiner Stein rücken das #Kräfteverhältnis zurecht. –
In der #Schweiz sorgt das Zwei-Kammer-System bei Abstimmungen wie auch parlamentarischen Beschlüssen für Gerechtigkeit, damit die kleinen Kantone Gewicht bekommen.
1971 wurde, ebenfalls in der Schweiz, unrühmlich spät das Frauenstimm- und Wahlrecht eingeführt. Das rückte die Gleichstellung (endlich) zurecht. Obwohl das nicht alle Männer damals so sahen.
Was die einen als Zurecht-Rücken empfinden, erscheint den anderen als Ver-Rückung ins Unrecht – je nachdem, von wo aus man blickt und welche Position man vertritt.
Darum fragen wir zu Recht: Wer spricht denn diesen Satz aus? Und was ist mit «das» gemeint? Muss Letzteres etwas Mächtiges sein, wenn es so entscheidend auf Kräfteverhältnisse einwirkt?
Keineswegs: Im #Sport helfen, wie dieses Buch zeigt, schon kleine Kniffs und Tricks, wie man sich als unterlegener Player entscheidende #Vorteile verschaffen kann, wie man sich selbst mental stärkt und den Gegner mit kleinen Piesackereien zermürbt.
Und das Beste am Buch: Die Strategie lässt sich auch auf beliebige Situation sonst im Leben anwenden.
Danke Riccarda Mecklenburg, Maria Anna Meissner und Sebastian Graulich für die Co-Moderation auf #clubhouse
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