„Ein leichtes Rascheln liess sich dabei nicht vermeiden, und so horchte Fritz erst einmal angestrengt in die Waldesstille, ob er etwa bemerkt worden war.“
- 1-Satz-Literaturclub

- vor 9 Stunden
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aus: Burghart Klaussner
Von Anfang an
S. 127

Grafik: Lakritza mithilfe von NanoBanana und Midjourney
Quintessenz der Diskussion
Stell dir vor, es wäre #Krieg, und keiner ginge hin. Respektive: alle würden desertieren.
«Du musst dich nicht mehr verstecken», könnten wir dann Fritz zurufen. «Du darfst dich frei bewegen und #Berlin besuchen gehen: im schönen Viertel #Nikolskoe mit Nicoles Queue eine Partie Billard spielen. Oder das historische Blockhaus besichtigen. Ooder der Havel entlang schlendern.»
Doch Fritz ist einer – das merken wir schon an seinem Namen –, der treibt‘s auch gerne mal bunt. Der freche Fritz schleicht in den Wald, um die Mädchen bei ihrer heimlichen Waldparty zu beobachten. Als forscher Fritz hält er nach #Wildschweinen Ausschau.
So oder so: Ungeschickt, wie er ist, verrät er sich eh durch sein Rascheln. Er hätte Nachhilfeunterricht bei #ChuckNorris nehmen oder aufmerksamer #KarlMay lesen sollen. Da lernt man, wie man durch Wälder schleicht, ohne bemerkt zu werden und ohne Spuren zu hinterlassen. #Winnetou und #OldShatterhand richten jeden einzelnen Grashalm wieder auf, das sie beim Anpirschen niedergetreten haben.
A propos Grashalm: Wirst du von deinen Eltern geschrumpft, wird der Grashalm für dich so lang wie Nicoles Queue. Und Angst hast du nicht mehr vor Wildschweinen, sondern vor einer riesengrossen kleinen Ameise.
Danke Riccarda Mecklenburg, Jeannette Häsler Daffré und Maria-Anna Meissner für die Co-Moderation auf #clubhouse
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