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„Er ist mir gleichberechtigt, weil ich ohne ihn ja auch leben könnte.“

aus: Maxie Wander

Guten Morgen, du Schöne

Seite: 187

1-Satz-Literaturclub 1SLC Judith Niederberger Lakritza Maxie Wander Guten Morgen Du Schöne

Grafik: Lakritza, Foto: Diego Caumont, pexels


Quintessenz der Diskussion

Erstellt von Lakritza


«Ohne dich kann ich nicht #leben» – dieses #Liebesbekenntnis ist auf den ersten Blick eine grandiose und starke Aussage. In der wortwörtlichen Konsequenz allerdings ist es das Zeugnis einer ungesunden #Abhängigkeit und Selbstaufgabe.


In unserem Zufallssatz heute wird eine Abhängigkeit dieser Art schlankweg negiert – so majestätisch, dass es gar ein wenig überheblich wirkt. Dabei muss Abhängigkeit nicht per se etwas Schlechtes sein. In der Tierwelt gibt es wunderbare Beispiele von gegenseitiger Abhängigkeit – #symbiotische Ko-Existenzen als Erfolgsstrategie.


Auch wir #Menschen hängen voneinander ab: Als Patienten hängen wir von den Arztpersonen ab. Säuglinge, #Kinder, Jugendliche hängen von den #Eltern ab. Später wechselt dieses Abhängigkeitsverhältnis ins Umgekehrte.


Egal, welcher Art eine #Beziehung ist: Um #gleichberechtigt zu leben, braucht es Regeln, die (im Idealfall gemeinsam) festgelegt werden und deren Gültigkeit und Einhaltung laufend überprüft und gegebenenfalls angepasst werden muss.


Wem dieser Beziehungsaufwand zu viel ist, der kaufe sich den einzigen #Freund, den man für Geld bekommen kann: einen #Hund.





 

Danke Riccarda Mecklenburg und Maria-Anna Meissner für die Co-Moderation auf #clubhouse




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