„There was a pained pause.“
- Judith Niederberger
- 15. Nov.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Nov.
aus: Dan Brown
The Lost Symbol
S. 222

Grafik: Riccarda Mecklenburg mithilfe von CoPilot
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Quintessenz der Diskussion
Erstellt von Riccarda Mecklenburg
Peinliche Pause!
Unser Protagonist nimmt Anlauf, legt einen fulminanten Sprint hin, springt mit vollem Schwung und technisch grandios ab – und landet perfekt im #Fettnäpfchen. Es folgt eine peinliche Pause, die sich in unangenehme Stille verwandelt.
Wir leiden schmerzhaft mit. Wir schliessen #peinlich berührt die Augen. Und atmen durch. Warum besucht dieser Tölpel die Arena von #Verona, wenn er von #Opern keine Ahnung hat? Wie kann man die hochdramatische Arie «Nessun dorma» nur durch zu frühen, frenetischen und stehenden Applaus ruinieren! Die Strafe folgt sofort. Unser Protagonist wird mit Sitzkissen beworfen und kann sich glücklich schätzen, dass er ohne ein blaues Veilchen die berühmte Spielstätte verlassen kann. Hier gelten harte Sitten.
Aber ist das tatsächlich der Grund, warum in unserem Buch der Satz «Da gab es eine peinliche Pause» steht? Diese peinliche Szene, gefolgt von Sprachlosigkeit bis hin zur unangenehmen Stille, ist uns allen bekannt. Jede*r von uns hat sie schon erlebt. Wir haben uns geschämt. Und wir haben sie überlebt. Aber sie bleibt in unserem Gedächtnis eingebrannt.
Deshalb haben wir beschlossen, peinliche #Pausen als etwas Positives abzuspeichern. Es sind die Anekdoten unseres Lebens.
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Wer mehr über peinliche Pausen erfahren möchte, hört sich am besten unsere 1-Satz Literaturclub-Podcastfolge an.
Danke Judith Niederberger aka Lakritza, Jeannette Häsler Daffré, Maria-Anna Meissner und Sebastian Graulich für die Co-Moderation auf #clubhouse
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