„Man musste sich nur vor Augen führen, was hier, nüchtern genommen, geschah!“
Aktualisiert: 14. Sept. 2022
aus: Thomas Mann
Der Zauberberg
Seite 888

Foto: Sam Dosan, Unsplash
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Quintessenz der Diskussion
Erstellt von Lakritza, Judith Niederberger
Die haarsträubenden Fälle des #PhilipMalony – die Stimme des #Hörspiel-#Privatdetektivs ist leider für immer verstummt. Erinnernd führen wir uns vor Ohren, wie er, whisky-bedingt, sich nie etwas #nüchtern vor Augen führen konnte. Dafür liess er sich auch nie aus der Ruhe bringen und tat, was er in brenzligen Situationen immer tat: nichts. Oder er hob nochmals einen. –
Das #Ausrufezeichen in diesem Satz will uns offensichtlich #alarmieren. Zu Recht? Läuft da etwas aus dem Ruder und die Mehrheit will es nicht wahrhaben? Oder ist es das Gegenteil und da echauffiert sich jemand unnötig, provoziert den #SturmImWasserglas, will sich wichtig machen? –
Wie man’s auch dreht und wendet – der Satz ist nicht stimmig: Sollen wir nun nüchtern, also #sachlich, bleiben oder uns gemäss Aufrufezeichen #emotional aufpeitschen lassen?
Letztendlich stimmt’s insofern: der Mensch benötigt beides – #Herz und #Verstand. Eine ausgeglichene #Seele schwingt in einer Pendelbewegung hin und her. Sie tut das in aller Ruhe. Ohne aus der Bahn zu geraten.
Die Hektik in diesem Satz ist #unnötig.
Fazit: Man sollte nur einmal im Jahr ein Ausrufezeichen verwenden. Mehr braucht’s nicht.
Danke Riccarda Mecklenburg und Jeannette Häsler Daffré für die Co-Moderation auf #clubhouse
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