„Der Leser hat es gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.“
Aktualisiert: 17. Juni 2022
Kurt Tucholsky
in: Fritz Panzer und Gerhard Haderer:
Leselust, Lesefrust
S. 50

Foto: M Shiva #Unsplash
Quintessenz der Diskussion
erstellt von Lakritza, Judith Niederberger
Stimmt, fällt uns da als erstes zu diesem Satz ein.
Und dem leicht wehleidigen Duktus halten wir entgegen: Der #Schriftsteller hat’s auch gut – er kann sich seine #Themen aussuchen. Ganz anders sieht das nämlich beim #Auftragskiller aus – dieser muss nehmen, was ihm aufgetragen wird.
Die Frage ist nun, was macht ein Autor mit seiner #gottähnlichen #Freiheit? Folgende Empfehlung aus dem #1SLC an heutige und zukünftige Schriftsteller*innen: Wenn ihr ein komplexes, tiefgründiges Thema wählt, solltet ihr unbedingt kundtun, dass die #Lektüre in einen #Kontext gestellt und insbesondere im geistigen #Austausch mit anderen erfolgen sollte. Andernfalls erleidet das Buch das ungünstige Schicksal, dass es in #Hotelzimmern und im #Knast aufliegt.
Und aus dem #Autor wird ein #quengelnder #Gott, dem nur noch bleibt, seine #Memoiren zu schreiben, z.B. mit dem Untertitel: «Vom #Ararat zum #Anus».
#MarcelReichRanitzki #MartinWalser #TodEinesKritikers #AltesTestament #NeuesTestament #dieSache #feminin #dasMädchen #sächlich
Tagespoesie von Salondichter Tom Hohlfeld
Gedicht folgt
Danke meinen #clubhouse Co-Moderatorinnen Riccarda Mecklenburg und Marlies Widmer
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