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„Hab ein Lied auf den Lippen, verlier nie den Mut.“

aus: Ulla Lachauer

Von Bienen und Menschen

S. 294


1-Satz-Literaturclub 1SLC Judith Niederberger Lakritza Ulla Lachauer Von Bienen und Menschen

Grafik: Lakritza mithilfe von Midjourney


Quintessenz der Diskussion


#Kitsch oder #Kunst? Binse oder #Wahrheit? Oder was ganz anderes? –


Wie nahe all das beieinanderliegen kann, beweist der heutige Satz und die Diskussion, die wir darüber führten.


Eines ist klar: Die Schwingungen der #Musik wirken auf uns. Das kann eine positive, heilende Wirkung sein. Kräftigend und Mut machend. Erst recht, wenn wir Musik nicht nur konsumieren, sondern mit Einsatz unseres Zwerchfells und den Stimmbändern selber produzieren, wenn wir singen. Der Sauerstoff wirkt stimulierend, Endorphine werden ausgeschüttet. Verstärkt wird dieser Effekt, wenn wir zu mehrt singen.


Das kann mitunter auch berechnend eingesetzt werden. Gemeinsam singend ziehen Soldaten an die Front: das eint, treibt an, überdeckt die Angst.


Wo man singt, da lass dich nieder. Ja, warum nicht. Doch auch böse Menschen haben #Lieder. #Kalendersprüche sind nicht immer wahr.


Hab immer ein Lied auf den Lippen. Was wie eine Plattitüde daherkommt, hat schon seine tiefere Richtigkeit. Es geht nicht darum, dass du einfach singen sollst, wenn du Probleme hast, und alles ist wieder bestens. Vielmehr bedeutet es, dass du in schwierigen Lebensphasen auf deine eigene #Melodie deines Lebens hören kannst. Verlier dich nicht. Bleib du selbst. –


Und wenn Musik hören oder musizieren dir dabei hilft, umso schöner.






Danke Riccarda Mecklenburg und Maria Anna Meissner für die Co-Moderation auf #clubhouse




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