„Ich sass im Weidebezirk wie in meinen vier Wänden und träumte vor mich hin.“
Aktualisiert: 30. Sept. 2022
aus: Ilma Rakusa
Langsamer!
S. 67

Foto: Free-Photos #Pixabay
Quintessenz der Diskussion
Eine #Hohelied auf die Fähigkeit des #Tagträumens: Wer sie nicht besitzt, sollte sie sich dringendst aneignen.
Ob wir uns nun in den eigenen vier #Wänden befinden und uns die #Freiheit ersehnen oder ob wir auf einer #Weide mit stinkenden Kuhfladen den Hygiene-Komfort vermissen – entscheidend ist, was wir daraus machen. Naturparanoide Städter*innen können sich auf der Wiese ein schützendes #Heim erträumen. Schäfer*innen im Morast können vor dem geistigen Auge #flockig-weisse #Schäfchen zählen. Selbst der einsame #Schlachter kann, wenn er des Blutes-von-den-Wänden-Kratzens überdrüssig ist, das «Aus-» vom «-Weiden» abtrennen und sich der neugewonnenen Liebes- und #Sennenromantik hingeben.
Wenigstens für einen #Tagtraum lang. –
Also weideten wir heute unsere #Gedanken aus.
Tagespoesie von Salondichter Tom Hohlfeld
Gedicht folgt
Danke meinen #clubhouse Co-Moderatorinnen Marlies Widmer und Riccarda Mecklenburg
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