„Machst du auf der Strasse Schularbeiten?“
aus: Erich Kästner
Das doppelte Lottchen
Seite 70

Foto: Rachel, noguidebook, Unsplash
Quintessenz der Diskussion
Erstellt von Lakritza, Judith Niederberger
Niemand mag diese lästigen Pflichten aus den Lektionen heraus: #Schularbeiten. Kein Wunder, werden sie bisweilen von Jugendlichen buchstäblich in letzter Minute erledigt: auf dem #Weg zur Schule oder gar erst auf dem Pausenhof. Die Schrift wird vollends zur #Sauklaue.
Die so gepiesakaten Zöglinge sind dennoch glückliche #Kinder. Sie erhalten die fürs Leben notwendige #Grundausbildung. Leider gibt es viel zu viele Kinder, denen es nicht vergönnt ist, die #Schule zu besuchen – sie leiden unter zerrütteten Familienverhältnissen oder in grosser #Armut und müssen anstelle von Hausaufgaben einer #Arbeit auf der Strasse nachgehen.
#AufDerStrasse – das allein klingt schon verpönt: Muss da als Hausaufgabe gar ein spezieller Gang geübt werden, damit die Kasse im horizontalen Gewerbe klingelt?
Wie rasch landen wir doch in den #Klischees und neigen dazu, uns #rassistisch oder #diskriminierend auszudrücken – obwohl wir das eigentlich gar nicht wollen.
Unsere Hausaufgaben haben wir hier noch nicht zu Ende gebracht.
Drum machen wir sie weiter – wo immer es nötig ist: zu Hause, bei der Arbeit und, ja, auch auf der Strasse.
Danke Riccarda Mecklenburg und Sebastian Graulich für die Co-Moderation auf #clubhouse
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