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„Nurmehr eine radikale Minderheit kann der Leere zwischen dem Tun und dem Machen etwas abgewinnen.“

Karlheinz Geissler:

Time is honey – Vom klugen Umgang mit der Zeit

Seite: 167

1-Satz-Literaturclub 1SLC Judith Niederberger Lakritza Karlheinz Geissler Time is honey - Vom klugen Umgang mit der Zeit

Grafik: Lakritza mithilfe von Midjourney


Quintessenz der Diskussion

Erstellt von Lakritza, Judith Niederberger


#Zeit kann gespart werden, keine Frage. Doch kann sie auch angespart werden? Momos graue Männer wollten uns das seinerzeit weismachen. Es kam nicht gut. –


Kluge Teilnehmerinnen und Teilnehmer des heutigen #1SLC haben die englische Sprache zu Rate gezogen, um die #Leere zwischen dem #Tun und dem #Machen zu ergründen und den vorliegenden Satz zu entschlüsseln: Für den Menschen gibt es immer viel zu tun – to do. Das sind die #Pflichten. Dann kann er auch einiges machen – to make. Hier kommt eine bereichernde Note hinzu: da wird etwas #produziert, vielleicht handwerklich, wie uns scheint aufgrund von eigenem Antrieb. Trotzdem jedoch ist der Mensch weder ein «human doing» noch ein «human making», sondern ein «human being». Wenn wir also pausenlos vom einen zum nächsten hetzen und glauben, ständig aktiv sein und liefern zu müssen, verpassen wir einen wichtigen Teil unseres Lebens: das #Sein.


Zeitweiliger Müssiggang ist nicht aller LasterAnfang, sondern kann Quell neuer kreativer Ideen sein. Nach einer erquickenden #Ruhepause können wir uns diesen voller Energie und Tatendrang widmen. – So kommt’s gut.

 




 

Danke Jeannette Häsler Daffré für die spontane Hauptmoderation, danke Riccarda Mecklenburg für die Co-Moderation auf #LinkedInAudio


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