„Die Woche war viel zu schnell verstrichen.“

aus: Rohinton Mistry

Das Gleichgewicht der Welt

S. 211

1-Satz-Literaturclub 1SLC Lakritza Judith Niederberger Rohinton Mistry Das Gleichgewicht der Welt

Foto: cottonbro #Pexels


Quintessenz der Diskussion


Verehrte #Radiomoderator*innen: Bitte hört auf, uns am #Montag mit Aussagen wie: «Wir bringen euch durch die Woche!» als ob’s was Schlimmes wär, die Stimmung zu vermiesen.

Jeder #Tag ist #Lebenszeit! –


Lieber stellen uns Meister Hora als #Gott vor, der – im wahrsten Sinne des Wortes – unsere Zeit #verstreicht: Mal greift er in den helleren Farbtopf, mal in den dunkleren, seine Tagesgemälde werden manchmal flächig, dann wieder bunt und virtuos. Und am siebten Tage findet auch er (da geht’s ihm nicht anders als uns #überlasteten Arbeitenden, den #Liebespaaren, den #HochzeitVorbereitenden, den #RosamundePilcher-Lesenden oder dem #dexter’schen #Tagesmörder): die #Woche war zu schnell verstrichen.


Wir alle wünschen uns, wir hätten Tage wie #Kaugummi, die wir weichkauen und dann genüsslich in die Länge ziehen könnten.


#RohintonMistry

#DasGleichgewichtDerWelt


#Verschnaupause #SeeleBaumelnLassen #TageIndieLängeZiehen

Tagespoesie von Salondichter Tom Hohlfeld


Gedicht folgt

Danke meinen #clubhouse Co-Moderatorinnen Jeannette Häsler Daffré und Marlies Widmer

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