„Mit der Erkenntnis, mir das Träumen ab- und die Ruhe nie richtig angewöhnt zu haben, folgte ich Karl gedankenverloren aus der Küche.“
- 1-Satz-Literaturclub

- 28. Sept.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Okt.
aus: Stephan Schäfer
25 letzte Sommer
S. 63

Grafik: Lakritza mithilfe von Midjourney
Quintessenz der Diskussion
Erstellt von Lakritza
Anhand dieses Zufallssatzes unterziehen wir das (uns zunächst noch nicht bekannte) Buch dem Elchtest: Lohnt sich seine Lektüre?
Zu Beginn waren wir skeptisch: Wer ist dieser Typ mit dem Allerweltsnamen #Karl? Soll man dem wirklich #folgen? Vielleicht ist‘s eine Nervtröte von #Ingenieur und #Besserwisser, der sich nur dann in der #Küche aufhält, wenn er Hunger hat und aufs Essen pocht oder wenn er erklärt, wie man die Spülmaschine einräumt. Kein Wunder, hat die Ich-Person das #Träumen aufgegeben und verliert sich desillusioniert in ihren Gedanken.
Oder umgekehrt: Die Ich-Person ist inspirationslos und langweilig, und man möchte Karl zurufen: «Nimm die Beine in die Hand und renne! Such und finde dein #Glück anderswo!»
Wie dem auch sei: Mach in jedem Fall einen grossen Bogen um Lamas: Es gibt ein solches namens Karl, das beisst Hände ab.
Meide auch Hundewelpen: Diese Schnüsels entwickeln sich gegebenenfalls zu doppelkalbgrossen ständig sabbernden und bellenden Riesenmostern – das willst du definitiv nicht in deiner 2½ Zimmer-Wohnung haben!
Unser Fazit zum Buch: Es animiert dazu, #Lebenszeit sinnvoll zu gestalten. Sein Appell lautet: Gewöhn dir nie das Träumen ab! Bleib in stressvollen Phasen auf Empfang und folge den richtigen Menschen auf den Weg deiner Erfüllung. Lass #Leben in dein Leben! –
Wir erteilen offiziell das «Good-to-read». –
Danke Riccarda Mecklenburg, Jeannette Häsler Daffré, Maria-Anna Meissner und Andreas Hoffmann für die Co-Moderation auf #clubhouse
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