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„Mit der Erkenntnis, mir das Träumen ab- und die Ruhe nie richtig angewöhnt zu haben, folgte ich Karl gedankenverloren aus der Küche.“

Aktualisiert: 12. Okt.

aus: Stephan Schäfer

25 letzte Sommer

S. 63


1-Satz-Literaturclub 1SLC Judith Niederberger Lakritza Stephan Schäfer 25 letzte Sommer

Grafik: Lakritza mithilfe von Midjourney



Quintessenz der Diskussion

Erstellt von Lakritza


Anhand dieses Zufallssatzes unterziehen wir das (uns zunächst noch nicht bekannte) Buch dem Elchtest: Lohnt sich seine Lektüre?


Zu Beginn waren wir skeptisch: Wer ist dieser Typ mit dem Allerweltsnamen #Karl? Soll man dem wirklich #folgen? Vielleicht ist‘s eine Nervtröte von #Ingenieur und #Besserwisser, der sich nur dann in der #Küche aufhält, wenn er Hunger hat und aufs Essen pocht oder wenn er erklärt, wie man die Spülmaschine einräumt. Kein Wunder, hat die Ich-Person das #Träumen aufgegeben und verliert sich desillusioniert in ihren Gedanken.


Oder umgekehrt: Die Ich-Person ist inspirationslos und langweilig, und man möchte Karl zurufen: «Nimm die Beine in die Hand und renne! Such und finde dein #Glück anderswo!»


Wie dem auch sei: Mach in jedem Fall einen grossen Bogen um Lamas: Es gibt ein solches namens Karl, das beisst Hände ab.


Meide auch Hundewelpen: Diese Schnüsels entwickeln sich gegebenenfalls zu doppelkalbgrossen ständig sabbernden und bellenden Riesenmostern – das willst du definitiv nicht in deiner 2½ Zimmer-Wohnung haben!


Unser Fazit zum Buch: Es animiert dazu, #Lebenszeit sinnvoll zu gestalten. Sein Appell lautet: Gewöhn dir nie das Träumen ab! Bleib in stressvollen Phasen auf Empfang und folge den richtigen Menschen auf den Weg deiner Erfüllung.  Lass #Leben in dein Leben! –


Wir erteilen offiziell das «Good-to-read». –









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