„Werner zeigte sich unbeeindruckt.“

aus: Armin Sengbusch

Werner zeigte sich unbeeindruckt

S. 44

1-Satz-Literaturclub 1SLC Lakritza Judith Niederberger Armin Sengbusch Das Chamäleon

Danke Michaela von Aichberger für die grafische Kreation

Foto: Sammy-Williams #Pixabay


Quintessenz der Diskussion

Verdankenswerterweise zusammengestellt von Armin Sengbusch


Andrea steigt als begeisterte Glücksfee in die Interpretation ein und fragt sich, wie sich Werner so weiß und unbeeindruckt zeigen kann und ob er es überhaupt ist, denkt aber, dass das Buch aufgrund des Namens etwas älter sein muss.


Oder ist es ein Mutmacher-Buch: Werner, der durch eine Contergan-Schädigung ohne Unterarme als Boxer antritt, gewinnt schliesslich den Weltmeistertitel und heiratet am Ende seine Mutter.


Frank kennt das Buch, es ist der Band „Werner eiskalt“, bei dem es um den Zweikampf zwischen besagtem Werner und dem Widersacher Holger Hinze geht und Werner mit dem Red-Porsche-Killer sich vom Gegner unbeeindruckt zeigt.


Eva denkt, dass da etwas nicht stimmt, weil jeder Werner, den sie kennt, lässt sich leicht beeindrucken, aber vielleicht ist Werner gar kein Werner. Lakritza überlegt, ob sich die Werners in ihrer Nähe beeindrucken lassen.


Einige Werners und Slapstickfiguren kennt Cosima und glaubt an einen Werner, der beim Frühstück an der Seite der zierlichen Freundin als Hells Angels-Mitglied auftaucht und nicht aus der Ruhe gerät.


Auch Martin glaubt an ein Werner-Buch, an „Werner beinhart“, bei dem sich der Protagonist auch von der Polizei nicht beeindrucken lässt.


Aus dem Jahrgang ’59 stammt Sibylle, das wissen wir jetzt auch, aber sie ist noch dabei, dass Werner sich nicht beeindrucken lässt und glaubt fest an einen Roman, bei dem es um die Taktik des Verkaufens geht.


Ganz weit weg von allem Bisherigen ist Anschii, die überzeugt ist, dass es sich um einen Ratgeber für das barfüßige Übernachten im Freuen handelt, bei dem Werner aber bereits seine Socken sucht.


„Die Leidensgeschichte des jungen Hans“ ist die Geschichte von Lemona, bei dem der Protagonist mit Nachnamen Werner heißt und unbedingt aus der Falle herauskommen will, dass man Vor- und Nachnamen verwechseln könnte.


Verena hingegen glaubt, dass Werner es faustdick hinter den Ohren habe und er bei einem Buchstabierwettbewerb seine Gegnerin mit einem Caipirinha ausschalten will, um den Sieg davonzutragen.


Uwe glaubt daran, dass Werner eher Hans-Werner heißt und weil der Name so liebenswert klingt, habe Michaela, die das Buch vorstellt, sofort „an mein Herz“ gedacht, aber Werner er ist auch der Meinung, dass Werner beeindruckt ist, aber die Kälte nur vorspielt.


Riccarda hingegen meint, dass es auch die Biografie von Werner Herzog sein könnte, der mal wieder mit Klaus Kinski aneinandergeriet und sich natürlich unbeeindruckt zeigt.


Den Abschluss macht Margot, die an ihren Vater denkt, der diesen Namen trägt; sie freut sich über die Impulse, die sie durch die Diskussion erhält.


Sibylle wirft noch als Anmerkung hinein, dass die Nachnamen „Wiemer“ und „Werner“ in Sütterlin schwer zu lesen sind.



#ArminSengbusch

#DasChamäleon


Danke meiner #clubhouse Co-Moderatorin Riccarda Mecklenburg

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