„Meine Mutter sagte immer, ich habe [x] besser gekannt, als irgendjemand sonst auf der Welt.“
aus: Charles Spencer
Swan Song
S. 11

Grafik: Lakritza mithilfe von ChatGPT und Midjourney
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Quintessenz der Diskussion
Bei unserem Zufallssatz aus einem uns zunächst nicht bekannten Buch handelt sich um den allerersten Satz im selbigen – und schon wird «über die Banden gespielt», will heissen: Ein #Mensch wird ins Zentrum gestellt. Doch er ist nicht selbst aktiv, sondern es wird über ihn gesprochen. Und eigentlich nicht mal das. Es wird von einer Person (der #Mutter) über eine andere Person (#IchPerson) gesagt, dass sie die besagte Person x am besten kennen soll. #Triangulierung bezeichnet ein Gesprächsteilnehmer dieses verzwickte Konstrukt.
Wir nennen die uns nicht bekannte Person vorerst einmal #Klaus.
Das löst gleich Assoziationen aus an #KlausMann. Nachdem er sich das Leben genommen hatte, könnte #ErikaMann tatsächlich diesen Satz so niedergeschrieben haben.
Die Konstellation ist gar nicht weit weg von der tatsächlichen hier: Eine enge #Geschwisterbeziehung wird durch den Tod des einen Geschwisterteils (#Diana) getrennt. Der überlebende Geschwisterteil (Charles Spencer) verdichtet Jahrzehnte später seine Emotionen in einem #Schwanengesang.
Bücher, die im ersten Satz schon einen #Namen fallen lassen, seien mit Vorsicht zu geniessen, lautet die Empfehlung aus der Runde des 1SLC. Ein solcher Einstieg könnte mehr über eine erwünschte Wirkung als über die literarische Qualität eines Buches verraten. Muss aber nicht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Buchrezensionen äussern sich durchaus positiv im vorliegenden Fall.
Wer sich sein eigenes Urteil fällen will, müsste über den ersten Satz hinaus bis zum Schluss lesen.
Danke Riccarda Mecklenburg und Maria-Anna Meissner für die Co-Moderation auf #clubhouse
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