„Heute Vormittag ging ich zum ersten Mal allein aus dem Haus.“

aus: Herbert Rosendorfer

Briefe in die chinesische Vergangenheit

Seite: 31

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Foto: Pexels #Pixabay


Quintessenz der Diskussion


Alle #erstenMale sind besonders.


Und das Besondere wird zusätzlich noch gesteigert, wenn es explizit #alleine stattfindet. Klingt aus diesem Satz eine Furcht oder eine leichte Beklemmung heraus? Oder ist es eher eine #Freude, ein #Erfolg, der verbucht werden kann? Wir entscheiden uns für Zweiteres: Das Allein-Sein verstehen wir hier nicht als #Einsam-Sein, sondern als ein gesundes #Eigenständig-Sein.


Vielleicht war die Ich-Person #eingesperrt oder #krank. Nun aber ist sie von ihren Zwängen #befreit und #genesen. Sie braucht keine #Krücken mehr, auch nicht die von wohlmeinenden #Freunden.


Sie hängt sich auch nicht als einsame Person an eine andere verlorene Person – denn diese #Zweisamkeit wäre nichts anderes als eine verdoppelte #Einsamkeit. #Mut – das ist hier die treibende starke Kraft.


Und wenn wir den Mut vor die #Angst stellen, dann können wir zuversichtlich aus unserem Haus (vielleicht auch aus unserere Haut) gehen und unser neues erstes Mal mit #Genuss erleben.



#HerbertRosendorfer

#BriefeInDieChinesischeVergangenheit


#Palast #PrinzCharles #fremd #LostInTranslation #Japan #Panikattacken #Psychosomatik #Hund #Paar #Trennung #Tod #gemeinsamerTod


 

Danke meinen #clubhouse Co-Moderatorinnen Riccarda Mecklenburg und Jeannette Häsler Daffré


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